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Gynäkologie

Schaffen Sie sich Gewissheit: Diagnostik und Therapie außerhalb des OPs

Lösungen für die Office-Hysteroskopie

Mit Hilfe einer Hysteroskopie lassen sich Auffälligkeiten im Cavum Uteri eindeutig diagnostizieren und mit 5-Charr.-Instrumenten häufig umgehend behandeln. Die Durchführung ist dank dünnlumiger Hysteroskope außerhalb des OPs und ohne Anästhesie und Dilatation der Zervix möglich. Des Weiteren kann eine Hysteroskopie vor einer IVF-Behandlung das Ausschließen von Implantationshindernissen ermöglichen.

  • TROPHYSCOPE® n. CAMPO ermöglicht einen Primärzugang ins Cavum Uteri unter Sicht mit einem Durchmesser von nur 2,9 mm
  • Die Zuspülung des ENDOMAT® SELECT sorgt durch die konstante Aufrechterhaltung des intrakavitären Drucks für eine bessere Sicht
  • Erweiterung der OP-Kapazitäten durch Auslagerung der Diagnostik und kleiner hysteroskopischer Eingriffe in die klinische Ambulanz

Intrauteriner BIGATTI Shaver (IBS®) in Kombination mit dem HYSTEROMAT E.A.S.I.®

Der Intrauterine BIGATTI Shaver (IBS®) ermöglicht die rein mechanische Abtragung von intrauterinen Pathologien wie Polypen, Myomen (G0-G1) oder Plazentaresten unter stets guter Sicht. Die entfernten Gewebestücke werden umgehend über das Shaver-Blade abgesaugt. Der Verzicht auf die Anwendung von HF-Strom führt zu einem verringerten Komplikationsrisiko und zu einer schnelleren Lernkurve für den Operateur. Die automatische Doppelrollenpumpe HYSTEROMAT E.A.S.I.® sorgt hierbei für ein stabiles Cavum und optimale Sicht.

  • Mechanische Entfernung intra-uteriner Pathologien ohne HF-Strom
  • Stets klare Sicht dank direkter Absaugung des resezierten Gewebes
  • Schnellere Lernkurve im Vergleich zur konventionellen Resektion
  • Komplett wiederverwendbares System, inklusive Shaver-Blades
  • HYSTEROMAT E.A.S.I.® kann für alle hysteroskopischen und laparoskopischen Eingriffe verwendet werden

Bipolare Resektoskope

Schneiden, Koagulieren und Vaporisieren in physiologischer Kochsalzlösung

Durch das Arbeiten in physiologischer Kochsalzlösung kann die Gefahr eines TUR-Syndroms wesentlich verringert werden. KARL STORZ verfügt über bipolare Resektoskope in den Durchmessern 22 und 26 Charr. Dank des geringeren Durchmessers sind unsere 22-Charr.-Resektoskope insbesondere für Infertilitätspatientinnen geeignet, da der Zervikalkanal nur bis Hegar 7,5 dilatiert werden muss. Zusammen mit dem HF-Generator AUTOCON® III 400 wird eine effektive Resektion, Koagulation oder Vaporisation erreicht.

Besondere Merkmale:

  • Echtes bipolares System ohne Rückführung des Stromflusses über den Schaft
  • Geringe Gewebeeinwirkung
  • Präziser Schnitt und Anschnitt ohne Verzögerung
  • Selbstreinigende Schlingen durch Plasmabildung
  • Verfügbar in 22 und 26 Charr.

VITOM®

Extrakorporale Visualisierung, Vergrößerung und Dokumentation

Bei der VITOM® Optik handelt es sich um ein optisches System, welches – anders als ein Endoskop – nicht in den Körper eingeführt, sondern in einem Abstand von 25 – 75 cm zum Operationsfeld platziert wird. Das VITOM® System kann kolposkopische Befunde visualisieren und dokumentieren. Zudem vergrößert das VITOM® System das Operationsfeld und stellt auch bei Konisationen, z. B. durch die Schlingenexzision, die Epithelgrenzen hervorragend dar.

  • Einfache vergrößernde Bildgebung bei der Kolposkopie und der Konisation
  • VITOM® System mit integriertem Grünfilter
  • Ideal auch für die Ausbildung, Dokumentation oder Übertragung von Eingriffen
  • Bei Verwendung mit einem endoskopischen FULL-HD-Videosystem (z. B. IMAGE1 S) liefert das VITOM® System eine hochauflösende Bildgebung

Visualisierung des Lymphsystems mit ICG in der Tumorchirurgie*

Mit dem KARL STORZ Nahinfrarot (NIR/ICG)-System und dem Marker Indocyaningrün (ICG) ist es z. B. auf laparoskopischem Wege möglich, das gesamte Lymphsystem um den Tumor in Echtzeit nicht-radioaktiv zu visualisieren.

Das System bietet folgende Vorteile:

  • Nicht-radioaktive Lymphknoten-Detektionsmethode
  • Multidisziplinär verwendbar
  • Xenon-basierende Technologie (keine Laserschutzmaßnahmen erforderlich)
  • Intuitiver Wechsel zwischen Standard-Weißlicht und Fluoreszenzmodus per Fußschalter
  • Ärzte beschreiben folgende chirurgische Erfahrungen: Mit dem NIR/ICG-System ist eine Reduzierung der Radikalität der Lymphadenektomie und eine gleichzeitig erleichterte En-bloc-Resektion von Lymphknoten durch die visuelle Kontrolle möglich.


* Die (S)LN mittels intradermaler Gabe von Indocyaningrün ist bereits in Italien (Brustkrebs), Japan und Russland zugelassen. Bitte informieren Sie sich vorab über die Möglichkeit eines Off-label-Gebrauchs von ICG in Ihrem Krankenhaus / Land.

Laparoskopische Visualisierung des Lymphsystems in der Gynäkologie mit dem NIR/ICG-System

In der Gynäkologie ist der Tumorbefall des Wächterlymphknotens (SLN) von enorm wichtiger Bedeutung, da dies medizinische Informationen bezüglich des Tumorstadiums liefert und somit als wichtiger Prognosefaktor gilt. In der Mammachirurgie ist die SLN-Detektion mittels radioaktivem Tracer 99mTc der Goldstandard. In anderen Bereichen der gynäkologischen Tumorchirurgie wird ihr Nutzen gegenüber der elektiven Lymphknotendissektion diskutiert. Die NIR-Bildgebung mit ICG kann hier als eine neue, nicht-radioaktive Bildgebungstechnik wertvolle Unterstützung leisten.1 Für die SLN beim Endometriumkarzinom ergaben sich bisher folgende Ergebnisse (radioaktiver Tracer 99mTc vs. ICG):

  Radioaktiver Tracer 99mTc ICG
Gesamte SLN-Detektionsrate Bilaterale SLN Gesamte SLN-Detektionsrate Bilaterale SLN
Studie 12  83 %  61 %  95,5 %  95,5 %

 

1 Papadia et al., Arztanleitung ENDO-PRESS®, Sentinel-Lymphknotenmapping mit NIR/ICG-Fluoreszenzbildgebung bei malignen Tumoren in der Gynäkologie (ISBN 978-3-89756-931-7)

2 Imboden et al., Surg. Oncol. 2015

VITOM® II ICG – Einsatz beim Vulvakarzinom

Für das Sentinel-Lymphknotenmapping beim Vulvakarzinom bietet KARL STORZ mit dem VITOM® II ICG eine optimale Lösung an. Das VITOM® II ICG ist ein Exoskop, das die Vorteile der Endoskopie und der Mikroskopie vereint. Es wird mit dem gleichen Kamerasystem eingesetzt, das auch für die Endoskopie verwendet wird (IMAGE1 S NIR-System).

  • Mit der NIR-Visualisierung durch das VITOM® II ICG steht für den Operateur, neben Technetium und Patentblau, eine vereinfachte Methode zur Detektion und selektiven Entfernung des Sentinel-Lymphknotens (SLN) u.a. beim Vulvakarzinom zur Verfügung.
  • Es besteht die Möglichkeit, das VITOM® II ICG mit Hilfe eines Haltearms in den Arbeitsbereich des Gynäkologen zu integrieren.

Die neue Trokargeneration von KARL STORZ

Die neue Trokargeneration vereint Einweg- mit Mehrwegkomponenten. Der Philosophie von KARL STORZ entsprechend wurden Trokarhülse und Trokardorn als Mehrwegkomponenten konzipiert. Die Ventildichtung ist für den Einmalgebrauch bestimmt.


Besondere Merkmale:

  • Durch die ergonomische Form des Trokardorns liegt der Trokar während der Platzierung sicher und zuverlässig in der Hand
  • Einteiliges Dichtsystem zum Einmalgebrauch
  • Geringe Reibung zwischen Ventildichtung und Instrument
  • Deutlich reduziertes Gewicht sowie eine gute Ausbalancierung durch das neu konzipierte Kunststoff-Trokargehäuse
  • Einfache Unterscheidung der verschiedenen Größen durch Farbmarkierung
  • Erhältlich in den Größen 2,5 mm – 13,5 mm

Uterus-Manipulator n. KECKSTEIN

Außergewöhnlich vielseitig

Der vielseitig einsetzbare Uterus-Manipulator n. KECKSTEIN macht gynäkologische Operationen im kleinen Becken einfacher und sicherer. Die Präsentation des Operationsfeldes bei der Hysterektomie, aber auch bei organerhaltenden Operationen, wie z.B. bei der Endometriose, wird durch die Möglichkeit der Ante- und Retroflexion sowohl des distalen Endes als auch der Glocke im Vergleich zu herkömmlichen Manipulatoren wesentlich verbessert. Unterschiedlich konfigurierte atraumatische Einsätze für reproduktionsmedizinische oder onkologische Eingriffe eröffnen dem Operateur völlig neue Operationsmöglichkeiten.

  • Neue wiederverwendbare Dichtung für die Total Laparoskopische Hysterektomie
  • Ante- und Retroflexion der distalen Spitze und der Glocke
  • Atraumatische Einsätze für organerhaltende und onkologische Eingriffe

SupraLoop – jetzt auch bipolar

Für die laparoskopische suprazervikale Hysterektomie

Neben dem bekannten unipolaren bietet KARL STORZ nun auch einen bipolaren SUPRALOOP für das Absetzen des Uterus bei der suprazervikalen Hysterektomie an.

  • Keine Neutralelektrode beim bipolaren SUPRALOOP notwendig
  • Schlinge in zwei Größen erhältlich
  • Verkürzung der OP-Zeit durch schnelles Absetzen des Uterus
  • Kostenersparnis dank wiederverwendbarem Handgriff und Außenschaft