Navigation

KARL STORZ Operationssaal OR1™ preisgekrönt

13.07.2009 | Humanmedizin

Im Rahmen einer feierlichen Preisübergabe nahm Frau Dr. h. c. mult. Sybill Storz die Auszeichnung „Ausgewählter Ort 2009“ für den KARL STORZ OR1™ entgegen und gehört somit zu den 365 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Aus über 2.000 Einsendungen wurde das KARL STORZ Operationssaalkonzept zum Thema „Sanftes Operieren im intelligenten Operationssaal – High Tech mit System“ als eine von 365 besonderen Ideen ausgewählt, die in konkreter Weise die Innovationskraft und Kreativität Deutschlands veranschaulichen.

Das KARL STORZ Operationssaalkonzept für endoskopische und konventionelle Eingriffe überzeugte die Jury vor allem durch die Tatsache, dass einerseits hochmoderne Medizintechnik nahtlos in einen modularen OP integriert und miteinander vernetzt werden kann. Zu den wichtigsten Technologien, die in dieser Systemlösung miteinander vernetzt wurden, gehören beispielsweise die hochauflösende KARL STORZ High Definition Endoskopiekamera, Technologien zur Krebsfrüherkennung sowie Telemedizinsysteme. Andererseits wurden bei der Schaffung dieses Gesamtsystems nie die hohen Anforderungen des Arztes an Benutzerfreundlichkeit und Beherrschbarkeit verschiedener Technologien zum Wohle des Patienten aus den Augen verloren.

Frau Dr. Sybill Storz verwies in ihrer kurzen Rede darauf, dass KARL STORZ bereits seit Anfang der 1990er Jahre den wichtigen Trend zur Systemlösung im Operationssaal erkannte. Damals war die Wunschliste, die an solch einen integrierten Operationssaal gestellt worden war, noch klein. KARL STORZ war dankbar für die Anregungen, die von Seiten der Mediziner eingebracht wurde und es gelang KARL STORZ mit den richtigen Funktionalitäten und Technologien das System zukunftsorientiert auszubauen. Dr. Storz resümierte, dass sich der OR1™, der oft als „Operationssaal der Zukunft“ bezeichnet wurde, durch die vielen Weiterentwicklungen im wahrsten Sinne des Wortes als Zukunftsmodell durchgesetzt habe.

In der Laudatio der Deutschen Bank stellte Bernhard Kunsmann heraus, dass diese Innovationskraft von KARL STORZ, die beispielhaft für die 365 Gewinner dieses Wettbewerbs stehe, unerlässlich sei für den Fortschritt unserer Gesamtwirtschaft. Er dankte für den Mut, die Neugier und die Innovationskraft, die Unternehmen wie KARL STORZ auf dem Markt beweisen, um die Herausforderungen von Morgen meistern zu können. 

Von links nach rechts: Holger Namyslo (Deutsche Bank), Bernhard Kunsmann (Deutsche Bank), Dr. h. c. mult. Sybill Storz, Karl-Christian Storz

Mit großer Freude nahm Frau Dr. Storz im Anschluss die Urkunde des Bundespräsidenten sowie die Ehrentafel zum „Ausgewählten Ort 2009“ – überreicht durch Bernhard Kunsmann von der Deutschen Bank – entgegen. Zu den prominenten Gratulanten gehörten unter anderem Landrat Guido Wolf sowie Oberbürgermeister Michael Beck. „Ich kann Ihnen versichern, dass uns auch in Zukunft die Ideen nicht ausgehen werden“. Mit diesem Versprechen setzte Frau Dr. Sybill Storz den passenden Schlussakzent und verdeutlichte den Willen, auch zukünftig Trendsetter in der Medizintechnik zu sein.

Der Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ ist eingebettet in die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler steht. Der Wettbewerb selbst wird seit 2006 gemeinsam mit dem Projektpartner Deutsche Bank durchgeführt. Im Rahmen dieser größten Veranstaltungsreihe Deutschlands präsentiert sich an jedem Tag im Jahr ein Unternehmen, eine Institution, eine soziale oder kulturelle Einrichtung als „Ausgewählter Ort“, um die innovativen Ideen, für die Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

Für diese öffentliche Präsentation hat KARL STORZ in Kooperation mit den zwei Tuttlinger Gymnasien (Otto-Hahn-Gymnasium & Immanuel-Kant-Gymnasium) ein gemeinsames Schülerprojekt ins Leben gerufen. Eine Schülergruppe der Oberstufe ist für mehrere Tage zu KARL STORZ eingeladen, um durch eigenes Erproben und Forschen die Besonderheiten des KARL STORZ OR1™ und weiterer Technologien kennen zu lernen. Am Dienstag, 28. Juli 2009, 16:00-17:00 Uhr werden dann die Schüler im Rahmen der OHG-Schulprojekttage die selbst erarbeiteten Ergebnisse den übrigen Schülern und den Eltern vorstellen.