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KARL STORZ für Bildungspartnerschaft ausgezeichnet

15.07.2011 | Unternehmen

Am 15.07.2011 gab es im Hause KARL STORZ Endoskope Grund zur Freude: Mit der Verleihung der „WIR“-Urkunde honorierte die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zwei besonders erfolgreiche Bildungspartnerschaften, die KARL STORZ mit der Wilhelmschule und der Hermann-Hesse-Realschule in Tuttlingen unterhält. „WIR“ steht für die Kooperation von Wirtschaft, IHK und regionalen Schulen und kennzeichnet das gemeinsame Bemühen, Schülern einen praxisrelevanten Einblick in das Berufsleben zu geben.

Übergabe der WIR-Partner Urkunde an KARL STORZ (von links: Stefan Ahlhaus (Personalleiter KARL STORZ), Niki Rappenegger (IHK), Franz Sieger (Ausbildungsleiter Mechanik KARL STORZ)

In unserer umfassenden Ausbildungsstrategie, die im Hause KARL STORZ der Leitidee „Generation Education“ folgt, nehmen Bildungspartnerschaften einen festen und wichtigen Platz ein“, so Stefan Ahlhaus, Personalleiter der KARL  STORZ GmbH & Co. KG. Gegenseitiges Kennenlernen zwischen Schülern und Unternehmen sowie die Ausbildungsreife in Zusammenarbeit mit Lehrern zu erhöhen, seien die wichtigsten Ziele, die KARL STORZ mit diesem Engagement verbindet, so Ahlhaus.

Im Rahmen der Urkundenübergabe verwies Niki Rappenegger, Bildungsberater der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, dass die Verleihung der WIR-Urkunde eine regionale Initiative der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg darstellt, um das Engagement im Hinblick auf Bildungspartnerschaften zu honorieren. Diese regionale Urkunde unterstreicht somit die landessweit gültige Vereinbarung aus dem Jahr 2008, die zwischen dem Land Baden-Württemberg und der Wirtschaft geschlossen wurde. Damals wurde das erklärte Ziel vereinbart, dass jede allgemeinbildende Schule mit mindestens einem Partnerbetrieb zusammenarbeiten sollte. „Es freut mich heute sehr, der Fa. KARL STORZ Endoskope die Urkunde als WIR-Partner zu überreichen. Wir danken für das diesbezügliche Engagement Ihres Betriebs. Generell sind wir überzeugt, dass diese Initiative entscheidend dazu beiträgt, Schülern technische Berufsbilder nahe zu bringen und somit auch falsche Vorstellungen oder Erwartungen, die zum Abbruch einer Lehre führen können, minimiert.“, so Rappenegger.

KARL STORZ hat seit 2009 einen Kooperationsvertrag mit der Hermann-Hesse-Realschule und seit 2010 folgte ein weiterer Vertrag mit der Wilhelmschule. Über das Schuljahr verteilt werden gemeinsame Aktionen wie z. B.

  • Berufspraktika & Besichtigungen
  • Technikunterricht in der Ausbildungswerkstatt von KARL STORZ
  • Bewerbertraining inkl. eines „echten“ Bewerbungsgesprächs mit Mitarbeitern der KARL STORZ Personalabteilung
  • Unterstützung des Mathematik-Stützunterrichts zum gezielten Erlernen von berufsrelevanten Kenntnissen
  • Hausmesse, in der KARL STORZ Auszubildende ihre Berufsbilder den Schülern präsentieren
  • Unterstützung des Girl’s Day sowie des Projektes „Technolino“, um Mädchen bzw. Grundschülern spielerische Einblicke in technische Berufe zu ermöglichen

Den gegenseitigen Vorteil aus dieser Partnerschaft sieht Franz Sieger, Ausbildungsleiter Mechanik bei KARL STORZ, unter anderem auch darin, dass der Betrieb von der Arbeit und den Erfahrungen mit den Schülern profitiert und immer wieder dazu lernt. Hierbei sei es KARL STORZ sehr wichtig, die Ausbildung so zu gestalten, dass sich junge Erwachsene im Hause KARL STORZ wohlfühlen und ihren Beruf gerne und mit Ehrgeiz erlernen wollen.

„Wir danken der IHK sowie den Schuldirektoren und Lehrern, dass diese Kooperation für alle Beteiligten so gewinnbringend gestaltet werden kann. Bei Schülern wird Neugierde auf technische Berufe geweckt, Lehrer und Eltern haben die Möglichkeit uns als Ausbildungsbetrieb kennenzulernen und KARL STORZ hat zusammen mit den Schulen die Chance, Schüler fit für das Berufsleben zu machen sowie gezielt Nachwuchs, d.h. zukünftige Auszubildende zu gewinnen. Dies ist ein bewährtes Erfolgsmodell, das die KARL STORZ Geschäftsführung gerne für die Zukunft fortführen will.“, so die Dankesworte von Stefan Ahlhaus, der die Urkunde für KARL STORZ entgegennehmen durfte.