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Neuro-Endoskopie
Der Neurochirurgie eröffnen sich durch den Einsatz minimal invasiver Techniken, besonders im Bereich von Diagnose und Therapie intracranialer Defekte, neue Möglichkeiten.
Für intracraniale Eingriffe werden - je nach Operationsanforderung - starre oder flexible Endoskope verwendet. Endoskope mit unterschiedlicher Blickrichtung von 0°, 30°, 70° und 120° gewähren weitere Einblicke in die Anatomie des Gehirns, die bisher mit dem Mikroskop nicht möglich waren, und erlauben dem Neurochirurgen weitergehende operative Interventionen.
Indikationen für den Einsatz des Neuroendoskops in der Neurochirurgie sind:
- Verschlusshydrozephalus (Ventrikulostomie)
- Intraventrikuläre Prozesse (z.B. Tumore u. Zysten)
- Arachnoidalzysten und zystische Hirntumore
- Intraventrikuläre Blutungen und andere intraventrikuläre Eingriffe
- Endoskop-assistierte Neurochirurgie (Schädelbasis)
- Transnasale transsphenoidale Hypophysenchirurgie